Mit dem typischen schwarzen Style der Gothic-Szene, möchten die Angehörigen ihre Gefühls- und Gedankenwelt zum Ausdruck bringen. Die Farbe schwarz steht für Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit – sie steht aber auch für Hoffnungslosigkeit und Leere, Melancholie, Trauer und Tod. Die Farben Blau, Violett, Weiß oder Bordeaux-Rot werden als Akzent zum Schwarz getragen. Da die Gothic-Szene ihre Wurzeln im Punk hat, werden Strumpfhosen oder Netzhemden absichtlich mit Rissen oder Löchern versehen – auch die Frisuren erinnern an die Punk-Kultur aus 1980.

Die Strategie der früheren Gothic-Szene war auch eine Inszenierung des Horrors. Besonders bei den „Gruftis“ galt es als modisch, die Vergänglichkeit des menschlischen Dasein darzustellen.

Es gibt aber auch viele, die sich bewusst von der Punk-Kultur abgrenzen. Hierbei kommen einzelne Elemente aus den Kleidungsstilen der Renaissance oder Viktorianische Zeitalter zum Einsatz. Die Darsteller aus romantischen Vampirfilme gelten dann gern als modische Vorbilder.

Wer auf elektronische Musik steht, passt sein Kleidungsstil entsprechend an und bezeichnet sich selbst meist als Cybergothic. Dieser Stil ist eine bestimmte Unterart im Gothic-Bereich und wird meist mit schwarzen Grundton und auffälligen Applikationen in knalligen Neonfarben begleitet. Hier gehören Accessoires wie Cyberbrillen, Cybermasken, Cyberhair und Schläuche dazu.

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