Durchsuchen Sie alle Artikel aus Juli, 2015

Auf der Suche, welche Schlösser und Burgen wir in Rheinland-Pfalz eventuell besuchen können, bin ich auf die Burg Satzvey gestossen.

Die Burg Satzvey, welche sich in Mechernich (Nordrhein-Westfalen) befindet, öffnet für die schwarze Szene am 29.08.2015 erneut die Tore und wird wieder zum Gothic Castle. Auf der Veranstaltungsseite der Burg Satzvey kann man die Tickets für diese Veranstaltung kaufen.

Es ist auch ein vielfältiges Rahmenprogramm in Vorbereitung, wie zum Beispiel Düstermarkt, After-Dark-Disco, Modenschau, Lesung, Fotoshootings und vieles mehr. Musikalische Unterhaltung kommt von den folgenden Bands: Merciful Nuns (DE), Splendor (PL), Radium Valley (FR), Sycholies (IT) sowie In Mitra Medusa Inri (DE).

Auf der Burg werden verschiedene Veranstaltungen veranstaltet, unter anderem auch ein Dunkelbunter Szenemarkt. Nähere Informationen kann man hierzu auch über der Internetseite von Funkelglanz-Events erhalten…

Jüdisscher Friedhof in Beilstein (Mosel)

Bevor wir uns auf die Reise nach Rheinland-Pfalz machten, informierten wir uns vorher über Google, ob es interessante Orte gibt, die man eventuell besuchen könnte. In einem Video haben wir gesehen, dass bei einer Wanderung zur Burgruine Metternich in Beilstein an der Mosel an einem jüdischen Friedhof vorbei kommt. Dieser hatte mich interessiert.

Der jüdische Friedhof in Beilstein wurde vermutlich im 17. Jahrhundert angelegt. Dieser ist hoch oben am Fuße der Burgruine Metternich, auch die jüdischen Familien aus Bruttig, Ediger-Eller, Bremm, Senheim und Mesenich haben diesen als Begräbnisstätte genutzt. Der älteste lesbare Stein ist der des Rafael, Sohn des geehrten Moshe, der am 10.11.1818 gestorben ist. Die letzte Beisetzung ist auf das Jahr 1938 datiert.

Zu Zeiten des Nationalsozialismus wurde dieser Friedhof leider geschändet und teilweise abgeräumt. Nach 1945 stellte man die Grabsteine wieder auf, jedoch teilweise nicht an ihrem ursprünglichen Platz. Der Friedhof wird gepflegt und auch besucht, das erkennt man daran, dass auf etlichen Grabsteinen kleine Kieselsteine liegen. Die Juden schmücken ihre Gräber nicht mit Blumen, statt dessen hinterlassen sie beim Besuch des Friedhofes kleine Steine auf den Gräbern ihrer Angehörigen. Das beruht sich auf die Zeit vor mehr als 2000 Jahren, als Gräber in der Wüstenregion durch Anhäufung von Steinen gekennzeichnet wurden.

Insgesamt befinden sich noch etwa 110 erhaltene Grabsteine auf dem 1405 qm großen Verbandsfriedhof.

Finde uns auf Facebook

Suche

Kalender

Juli 2015
M D M D F S S
« Jun   Mai »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Kategorien

Neueste Beiträge

Archive

Partnerlinks

Empfehlung