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Ein Vampir ist im Volksglauben und der Mythologe eine blutsaugende Nachtgestalt. Es handelt sich dabei meist um einen wiederbelebten menschlichen Leichnam, der sich von menschlichem oder tierischem Blut ernährt. Je nach Kultur und Mythos ist dieser dann mit verschiedenen übernatürlichen Kräften ausgestattet.

Ein Hauptmerkmal ist die Unsterblichkeit – kombiniert mit seiner in der Regel übermenschlichen Körperkraft und dem Bluthunger. Vampire sollen eine starke Anziehungskraft auf das von ihnen gewählte Geschlecht ausüben und Verführungskünstler sein.

In manchen Legenden werden von Vampiren Gebissene selbst zu Vampiren, wenn sie entweder das Blut von Tieren oder als Vampiropfer das Blut eines Vampirs trinken. Manche Vampire können sich in Fledermäuse verwandeln, wobei diese Verwandlung in der rumänischen Volksmythologie nicht vorkommen soll. Vampire sind überwiegend nachtaktiv. Oft heißt es auch, dass Vampire kein Spiegelbild besitzen und ein Gebäude nur dann betreten können, wenn sie der Bewohner dazu auffordert.

Im 18. Jahrhundert wurden passive Schutzmaßnahmen gegen Vampire veranlasst, bei der Knoblauch und die Darstellung eines Kruzifixes zur Abschreckung dienen soll. Ferner soll auch Weihwasser den Vampiren Schäden zufügen, welches die Vorstellung unterstreicht, dass der Vampir einen „dämonischen Charakter“ besitzt.

Ein Vampir kann durch Köpfen oder Pfählen vernichtet werden. Das Pfählen – also das Schlagen eines Holzpflocks mitten durchs Herz – führt in manchen Darstellungen jedoch zu einer Art Totenstarre. Diese beendet man, wenn man den Pflock wieder hinaus zieht. Eine Kombination aus Köpfen und Pfählen soll verhindern, dass der Vampir als Untoter zurückkehrt – dabei wird der Vampir erst gepfählt und anschließend der Kopf abgetrennt.

Der Name „Dracula“ wurde zum Inbegriff des Urvampirs. Namensgeber war in diesem Fall der rumänische Fürst Vlad III. Drăculea, auch wenn er in der rumänischen Überlieferung niemals als Blutsauger erwähnt wurde. Jedoch sagt man sich, dass er vereinzelt das in Schalen gesammelte Blut getöteter Feinde getrunken haben soll.

Es handelt sich um ein mythologischen Aberglauben, dass sich ein Mensch bei Vollmond in einem Wolf verwandeln kann und bei Tagesanbruch wieder ein Mensch ist. Es gibt verschiedene Sagen darüber, wie Männer ein Pakt mit dem Teufel schlossen und ein Gürtel aus Wolfsfell erhielten, mit dem sie sich dann verwandeln konnten. Andere Sagen geben an, dass Männer in bestimmte Nächte in ein Wolf verwandelten, aufgrund der familiären Erbgutes oder aufgrund einer Verletzung, die sie durch so eine Kreatur erlitten.

Es gibt aber euch eine abergläubische Ursprungstheorie aus dem frühen Mittelalter. Aufgrund eines genetisches Defekts wurden diese Erkrankten gefürchtet, denn diese litten ander einer extremen Form des Systemischen Lupus Erythematodes (SLE) – der sogenannten „Wolfskrankheit“.

Im Mittelalter hielt man Tollwutkranke ebenfalls für Wervölfe, da die Erkrankung durch ein Tierbiss erfolgte. Die Menschen sahen darin – aufgrund der auftretenden Symptome – eine Verwandlung in jenes Tier, vom dem man gebissen wurde. Dieses passte dann wiederrum zu der Beschreibung von Werwölfen:

– Anfälle, wo der Erkrankte um sich beißt
– Angst vor Wasser
– starker Durst, was zu Schluckkrämpfen führt

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