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Einige Goths suchen Orte der Einsamkeit auf, die den Tod, Trauer, Frieden und Vergänglichkeit präsentieren. Die Auseinandersetzung mit dem Tod und dessen Akzeptanz wird sowohl auf ernsthafte als auch auf ironische Weise nach aussen getragen. Jedoch ist die Gothic-Szene keine Trauerkulter!

Vergangene Epochen – wie das Viktorianische Zeitalter – ziehen das Interesse auf sich. Damit verknüpft sich häufig eine literarische Vorliebe für Gothic Novels und Schwarze Romantik, die sich dann auch auf das Erscheinungsbild auswirken. Ferner ist eine Sehnsucht nach dem Mittelalter zu spüren, um dessen Mythen und Sagen anzutreffen. Jedoch handelt es sich hier um ein bestimmtes Bild des Mittelalters, welches viele Goths vor Augen haben. Die negativen Apekte dieser Zeit – wie Seuchen und anderes – werden meist ausgeklammert.

Die Gothic-Kultur findet ihren Ursprung in der Punk-Szene, die sich ab 1980 aus verschiedenen Splitterkulturen zusammensetzte und sich im Laufe der Jahre zur „Schwarzen Szene“ entwickelte. Die Entwicklung der Gothic-Kultur wurde durch das Zusammenwirken von Musik, Faszination an Themen wie Tod und Vergänglichkeit sowie die Selbstdarstellung ermöglicht.

Der Begriff „Goth(ic)“ wurde ab 1982/1983 auf die Anhänger der dazu entstanden Jugendkultur übertragen. Der Szene-Name ist grundsätzlich an ein Musikstil angelehnt, der in England entstand. Diese Musik wurde aufgrund des dunklen und dumpfen Klanges und den verwendeten Themen als „schaurig“ empfunden.

Innerhalb des deutschen Sprachraumes nutzte man die Bezeichnung wie „Gruftis“ und galt somit lange Zeit als negativ. Heute nutzen Außenstehende diesen Begriff immer noch, jedoch inzwischen größtenteils ohne negative Besetzung.

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