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Wer oder was bin ich?
Kannst du mir die Antwort geben?
Denn diese Frage stelle ich oft an mich
auf der Suche nach dem Sinn im Leben!

Warum bin ich so wie ich bin,
kann mich denn niemand verstehen?
Wo führt mich mein Weg noch hin,
wirst du ihn mit mir zusammmen gehen?

Man soll ja nicht in der Vergangenheit wühlen
und sich auch nie beugen.
Aber machmal sitze ich zwischen den Stühlen,
denn seine Vergangenheit kann man nicht leugnen.

Manche Erfahrungen möchte man nie machen!
Und wenn doch –
kann man nie darüber lachen,
denn meist fällt man dadurch in ein tiefes Loch!

Manches möchte man gern aus seinem Kopf bannen!
Aber wie soll es gehen?
Wie können diese ziehen von dannen?
Kannst du mir die Erinnerungen nehmen?

Erinnerungen, die weit
und tief in der Seele sind.
Wird es sich ändern mit der Zeit?
Oder kann man diese mitschicken mit dem Wind?

Bilder von Gewalt und Missbrauch
und niemand da zum Anlehnen!
Wieso können sich diese nicht auflösen in Rauch?
Kann man sich so sehr nach Frieden sehnen?

Sehr lange Zeit darüber geschwiegen
und wie geht es mir nun?
Glaubte wirklich, dass die Erinnerungen verfliegen,
aber sie werden es nie tun!

Kann man sich sowas aus den Fingern saugen?
Ich weiß, viele behaupten einfach sowas,
aber keiner achtet auf die stummen Schreie der Augen!
Und ich bekomme deswegen so ein Hass…

© by Jacky Smith

Allein laufe ich durch die dunkle Welt der Zeit,
auf der Suche nach dem Sinn im Leben.
Wann ist das Glück bereit,
mich auf die Sonnenseite des Lebens zu heben?

Als ich meine Augen schloss, hörte ich folgende Worte
und versuchte sie zu verstehen:
„Möge es dir ein Licht sein an dunklen Orten,
wenn alle anderen Lichter ausgehen!“

Ich öffnete meine Augen
und begab mich auf die Suche!
Doch an welcher Hoffnung kann ich noch saugen,
die mich stärkt wie die Wurzeln einer Buche?

In Gedanken bei der Vergangenheit,
Tränen laufen über mein Gesicht –
Tränen der Einsamkeit.
Warum sieht man sie nicht?

Ich schaue um mich herum,
überall ein glückliches Gesicht.
Ich bleibe jedoch stumm
und frage mich: „Wo ist mein Licht?“

Wo ist mein Licht, welches die dunklen Zeiten
und die Einsamkeit erträglicher macht?
Die Erinnerungen an Zärtlichkeiten,
wo das Herz fröhlich lacht.

Gibt es irgendwo jemanden für mich,
der mich so nimmt wie ich bin?
Es fragt sich:
„Wo muss ich hin?“

Zwei Arme, die mir Geborgenheit geben
und mich nie hassen.
Zwei Arme, die mich hochheben
oder mich nicht mehr los lassen.

Ein Mund, der tröstende Worte spricht
und zärtlich Küsse verteilt.
Ein Mund, dessen Worte die Dunkelheit unterbricht
und die böhsen Gedanken teilt.

Ein Körper an dem man sich anschmiegen kann
und dadurch Wärme und Geborgenheit erhält.
Ein Körper, der einem zieht im Bann
und nur noch die Liebe zählt.

Auch ich habe einen Körper, zwei Arme und einen Mund,
die gerne Wärme, Geborgenheit geben.
Sie suchen nach einem Bund
und möchten endlich leben!

© by Jacky Smith

Einst geboren –
um das Glück einer Familie komplett zu machen.
Warum wurde ich jedoch dafür auserkoren –
welches Feuer sollte ich dafür entfachen?

Gefragt hat mich niemand,
ob ich in dieser Welt leben will.
Schon lange gebaut um mich eine Wand –
wann sind die Stimmen endlich still?

Stimmen, die sagen,
dass ich alles falsch mache.
Stimmen, die klagen
und deren Wut ich entfache.

Wie soll man fürs Leben lernen,
wenn sich alle um einen sorgen?
Die Zukunft steht eh in den Sternen –
und es gibt keine Garantie für den Morgen.

Enttäuschungen gehören nun Mal zum Leben.
Sollen sie einen nicht stärken für die Zukunft?
Soll es nie ein Buch der Erinnerungen geben,
weil man sich leiten lässt von der Vernunft.

Darum frage ich euch: Wieso wollt ihr mir sagen,
wie ich zu leben habe?
Wieso muss ich eure Vorstellungen hinterher jagen?
Ihr kotzt mich sowas von an mit eurem Gehabe.

Ihr bekommt nicht mal euer eigenes Leben hin,
warum mischt ihr euch dann in meines ein?
Es ist mein Leben und ich bin ich,
denn ich lass euch auch sein!

© by Jacky Smith

Was sind wir für Menschen nur?
Denn jeder denkt nur an sich,
und stellt sich auf stur.
Wieso – frage ich mich.

Früher gab es noch ein Zusammenhalt,
und jeder gab auf den anderen acht.
Heute ist die Welt kalt,
und jeder ist auf sich bedacht.

Es ist laut in dieser Welt,
und keiner hört das leise Summen.
Auch bemerkt niemand unter dem Himmelszelt,
dass immer mehr Kinder verstummen.

© by Jacky Smith

1988 bist du von uns gegangen,
hast mich allein in dieser Welt gelassen,
bin zwischen Traum & Paralyse gefangen,
ich kann es immer noch nicht fassen.

So viele Jahre ist es schon her,
man mag es kaum glauben,
aber ich fühle mich immer noch so leer,
und niemand kann mir meine Erinnerungen an dich rauben.

Frag mich oft, was du so machst,
ob du glücklich bist,
und auch mal über mich wachst,
egal bei welchen Mist.

Irgendwann sehen wir uns wieder,
bis dahin halte ich mich auf Trab,
und kniee nieder –
an deinem Grab.

Du bist in meinem Herzen,
egal wo ich bin,
zünde für dich viele Kerzen,
und trinke auf dich mit Gin.

© by Jacky Smith

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